Der mit der wirtschaftlichen Entwicklung verbundene Anstieg der Bevölkerung des jungen Stadtteils Wiblingen bedeutete auch eine größere Anzahl schießsportinteressierter Mitglieder. Dadurch verdoppelte sich die Mitgliederzahl sehr schnell. Die damit verbundenen Anforderungen überforderten teilweise die Vorstandsmitglieder. Es kam früh zu Unstimmigkeiten. Schon im Januar 1952 tritt der Kassierer Kober aus dem Verein aus. Im Juli 1952 legte auch der Schriftführer und kommissarische Kassierer Göpfert sein Amt nieder. Der Wirt des Löwen Geiger kündigte das Vereinslokal. Das alles bedingte die am 19.7.1952 durchgeführte Neuwahlen.
  Benediktiner Kloster Ulm - Wiblingen  
     
 
Zum Schützenmeister wurde der Wiblinger Heinrich Utz gewählt. Den Vorstand ergänzten der Schriftführer Josef Schuler und der Kassierer Franz Kober, der wieder in den Verein aufgenommen wurde. Der bisherige Schützenmeister Strömer trat aus dem Verein aus. In der Mitgliederversammlung vom 21.9.1952 wurde daraufhin beschlossen, das Amt eines 2. Schützenmeisters einzuführen, um den Vorstand zu entlasten und ergänzen. In dieses Amt wurde Hermann Geiger gewählt.
     
 
Bereits im Januar 1953 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Erster Schützenmeister wurde wieder Heinrich Utz, 2. Schützenmeister Hermann Geiger, Schriftführer blieb Josef Schuler und als Kassierer ergänzte Karl Kraus den Vorstand. In dieser Mitgliederversammlung wurde festgestellt, daß der Name Eintracht besser zu einem Musikverein passen würde, aber nicht zu einem Schützenverein. Die Versammlung beschloß, den Verein zukünftig "Hubertus" zu nennen.
 
Luftaufnahme Wiblingen Altstadt
     
  Nach dem frühen Tod von Hermann Geiger musste im März 1953 neu gewählt werden. Eugen Schweizer löste Heinrich Utz als Oberschützenmeister ab, der zweiter Schützenmeister wurde. Schriftführer und Kassierer wurden in den Ämtern bestätigt.