Schon 1953 hatten die Schützen den Wunsch, ein eigenes Schützenhaus zu haben. Verhandlungen mit der Stadt Ulm wurden regelmäßig durchgeführt, doch erst 1963 begannen unter dem Oberschützenmeister Gottfried Halder konkrete Überlegungen, statt des immer enger werdenden Schützenkellers, der auch von der neu gegründeten Universität benötigt wurde und auch wegen Beschwerden über Ruhestörungen, etwas Eigenes zu schaffen, das auch die Möglichkeit beinhalten sollte, einen Kleinkaliber-Schießstand einzurichten. Die Verhandlungen mit der Stadt Ulm führten dazu, daß im Jahre 1965 mit dem Bau am Binsenweiher begonnen werden konnte.
  Ausbagggern des Geländes  
     
 
Planung und Bauleitung hatte der Wiblinger Architekt Werner Geiselhardt ehrenamtlich durchgeführt. Die Statik berechnete Herr Brandolini ebenfalls kostenlos. Zuletzt muß auch Anton Häufele erwähnt werden, der mit seinen Baumaschinen erst den Bau möglich machte. Auch die vielen Spender sollen hier nicht unerwähnt bleiben, die nicht unwesentlich zur Verwirklichung des Vereinsheims beigetragen haben.
     
 
Bis zum Jahre 1965 war der Verein dem bayrischen Schützenbund ange-schlossen, was aber eine Bezuschussung auf Württemberger Gebiet ausschloß. Also erfolgte der Wechsel in den Württembergischen Schützen-verband.

Im Winter 1967, nach zweijähriger Bauzeit mit rund 4000 Stunden Eigenleis-tung der Mitglieder, stand das neue Schützenheim. Die Einweihungsfeier unter Oberschützenmeister Gottfried Halder, fand allerdings erst im Mai 1968 während der Wiblinger Tage statt.
 
Einweihung des Vereinsheims 1968