Die Nachkriegesgeschichte unserer Republik brachte große Veränderungen der Industrieansiedlungen mit sich. Namhafte Industriebetriebe verlegten Ihren Firmensitz aus dem Osten in den Süden des Landes. Diese Verlegungen der Firmenstandorte führten zu einer rasanten wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Ulm und zu weiterer Firmenkonzentration in der Stadt und dem Umfeld. Vofläufige Höhepunkte stellte die Gründung der Universität und der Wissenschaftsstadt dar.

Mit dem Personal der beiden Firmen ANSCHÜTZ und WALTHER kamen auch Sportschützen nach Ulm, die hier weiter ihrem Sport nachgehen wollten. Zusammen mit "einheimischen" Kollegen fanden sich 20 am Schießsport Interessierte zusammen und gründeten am 16. November 1951 in Wiblingen den Schützenverein "Eintracht" Wiblingen. Als Vorsitzender wurde der Thüringer H. Störmer gewählt. Schriftführer wurde O. Göpfert, zum Kassierer wählte man F. Kober.
   
Original Gründungsprotokoll von 1951
     
 
   
 
1. Otto Göpfert 11. Rudolf Fischer
2. Helmut Huberth 12. Franz Kober
3. Günter Göpfert 13. Hermann Strömer
4. Arno Bauer 14. Hermann Geiger
5. Heinz Fabian 15. Ralf Göpfert
6. Heinz Bayer 16. Lothar Stöbling
7. Heinz Haberkern 17. Horst Foth
8. Walter Jung 18. Erwin Gössler
9. Paul Lörzing 19. Karl Rück
10. Franz Werner 20. Werner Lehmann